Schulerprobung: Ein Videogame für historische Bildung

Mit einer schweizweit einzigartigen Erprobung wird das Potenzial von Videogames für den Geschichtsunterricht untersucht. Schulen und Lehrpersonen haben die Möglichkeit, das erste Kapitel von «When We Disappear» und vertiefendes Unterrichtsmaterial im Schulunterricht zu integrieren.

Mehr über das Spiel

Ein interdisziplinäres Leuchtturmprojekt

Das auf historischen Tatsachen basierende Spiel «When We Disappear» zum Thema Flucht und Verfolgung wird vom Institut für Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen der Pädagogischen Hochschule Luzern und dem Zürcher Studio Inlusio Interactive entwickelt. Ein schweizweit einzigartiges Projekt, für das Fachleute der Game-Entwicklung, des Storytellings, der Geschichtswissenschaft und Geschichtsdidaktik sowie der Schulpraxis eng zusammenarbeiten.

Werden Sie Teil der Erprobung des Videogames

Um das Game und das Potenzial von Histotainment zu erproben, wurde das erste Kapitel des Spiels entwickelt. Dieses versetzt
Gamer/-innen in das Jahr 1943, wo sie die Perspektive eines verfolgten Mädchens einnehmen, das versucht, der drohenden Deportation zu entkommen. Das Videogame kann im Schulunterricht mit vier unterschiedlichen Schwerpunkten eingesetzt werden, die miteinander kombiniert werden können.

Game-Erprobung

Das Potenzial von Histotainment

Geschichte ist vergangen. Diese Tatsache ist eine besondere Herausforderung für Bildung. Wie können wir uns mit etwas beschäftigen, das nicht mehr da ist? Digitale Medien im Allgemeinen und Videogames im Besonderen bieten zur Vergegenwärtigung von Vergangenem ganz neue Möglichkeiten, und sie verknüpfen Bildung und Unterhaltung zu «Histotainment». Wir erleben heute dank des digitalen Wandels einen Innovationsschub in der Vermittlung von Geschichte in Schule und Öffentlichkeit, müssen aber noch genauer erforschen, wie verschiedene digitale Medien zur historischen Bildung beitragen und was den Blick für Geschichte verstellt. Dies gilt insbesondere für Videogames.